Mehr Standfestigkeit im Alltag – Warum dein Gleichgewicht auch vom Beckenboden abhängt

Haben Sie das Gefühl, dass Ihre Haltung manchmal nicht optimal ist oder dass Sie schneller das Gleichgewicht verlieren als früher? Eine entscheidende Rolle kann dabei ein geschwächter Beckenboden spielen. Oft wird der Beckenboden nur mit seiner Funktion für die Blasenkontrolle in Verbindung gebracht. Doch er spielt eine wesentlich größere Rolle in unserem Körper. Der Beckenboden unterstützt die gesamte Körperhaltung und sorgt dafür, dass wir stabil stehen können. Doch was passiert, wenn er geschwächt ist?

Körperliche Ursachen für einen instabilen Beckenboden

Ein instabiler Beckenboden kann verschiedene Ursachen haben. Einer der häufigsten Gründe ist eine unausgewogene Muskulatur. Wenn bestimmte Muskelgruppen zu schwach sind, müssen andere vermehrt ausgleichen. Dadurch kommt es zu Fehlhaltungen, Verspannungen und einem instabilen Körpergefühl.

Auch langes Sitzen, eine falsche Körperhaltung oder eine mangelnde Aktivierung der tiefen Rumpfmuskulatur spielen eine Rolle. Der Beckenboden ist eng mit der Bauch- und Rückenmuskulatur verbunden. Ist er geschwächt, kann dies eine Kettenreaktion auslösen. Der Rücken wird anfälliger für Schmerzen, die Haltung verschlechtert sich, und das Gleichgewicht lässt nach.

Auswirkungen im Alltag

Vielleicht merken Sie, dass Sie häufiger stolpern oder sich beim Stehen unsicher fühlen. Manchmal sind es auch nur kleine Anzeichen wie ein zunehmendes Hohlkreuz, Verspannungen im unteren Rücken, Schulter- oder Kopfschmerzen, oder das Gefühl, nicht richtig aufrecht stehen zu können. All das kann auf eine Schwäche im Beckenboden hindeuten.

Ein instabiler Beckenboden kann auch zu weiteren Beschwerden führen. Die Atmung kann sich verflachen, weil der Beckenboden eng mit dem Zwerchfell zusammenarbeitet. Dies kann dazu führen, dass Sie sich schneller erschöpft fühlen oder weniger belastbar sind.

Gemeinsam die Ursachen finden

Es ist wichtig, diese Signale ernst zu nehmen. In meiner Praxis sehe ich oft, dass Menschen ihre Beschwerden lange als normal hinnehmen, bis sie irgendwann stärker werden. Doch es gibt Wege, gezielt auf diese Beschwerden einzugehen.

In meiner Praxis suchen wir gemeinsam nach den Ursachen. Warum ist der Beckenboden instabil? Gibt es Faktoren in Ihrem Alltag, die ihn belasten? Wie können Sie ihn stärken und gleichzeitig Ihre Haltung verbessern?

Was können Sie tun?

Achten Sie auf kleine Anzeichen, die auf eine Beckenbodenschwäche hinweisen könnten. Fühlt sich Ihr Rücken nach langem Stehen oder Sitzen verspannt an? Nehmen Sie sich zwischendurch Momente, um Ihre Haltung zu überprüfen. Stehen Sie aufrecht? Ist Ihr Becken in einer neutralen Position?

Wie kann ich Ihnen dabei helfen?

Wenn Sie den Eindruck haben, dass Ihr Beckenboden geschwächt ist und dies Ihr Gleichgewicht beeinflussen könnte, lade ich Sie herzlich zu einem kostenfreien Erstgespräch ein. Gemeinsam schauen wir uns an, welche individuellen Alltagsübungen für Sie die richtigen sind und wie Sie mehr Stabilität und Wohlbefinden erlangen könnten.